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Gerda Deubzer, Hearth Maths©

„Resilienz ist die Fähigkeit, sich auf Stress, Herausforderungen oder Widrigkeiten vorzubereiten, darauf angemessen zu reagieren und sich davon wieder zu erholen."

 

Entspannung

Entspannungstechniken sind ein elementarer Bereich meiner ganzheitlich ausgerichteten Therapie. 

 

Warum brauchen wir Entspannung?

Unser vegetatives Nervensystem, vertreten durch die beiden Gegenspieler Sympathikus und Parasympathikus, beeinflusst unwillkürlich, d.h. ohne unsere bewusste Einwirkung, unsere Gesundheit, unsere Gedanken und unsere Emotionen.

Ich bin dein Sympathikus.

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Ich gebe dir Power und Energie!

Der Sympathikus ist unser Gaspedal - er wird aktiv, wenn wir etwas leisten möchten, wenn wir ein Ziel verfolgen, wenn wir uns verteidigen. Archaisch betrachtet ist er unser Überlebensmodus - Kampf, Flucht, Starre! Der Sympathikus ist für uns sehr wichtig, denn er hält uns am Laufen, er gibt uns Kraft und Energie. Hierzu braucht er natürlich auch viele unserer Ressourcen (Hormone, Enzyme, Vitamine, Nährstoffe, uvm).

Ich bin dein Parasympathikus.

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Bei mir schöpfst du neue Kraft!

Der Sympathikus funktioniert nur mit seinem Gegenspieler - dem Parasympathikus! Den können wir uns eher wie eine Bremse vorstellen, die dafür sorgt, dass die verbrauchten Energien wieder regeneriert und aufgefüllt werden. Sind wir im Parasympathikus, hat unser Körper Zeit zu verdauen, zu schlafen und zu träumen. In dieser Phase findet unser Körper auch die Zeit zu entgiften, indem die Stoffwechselprodukte unserer „Powerzeit“ über Leber, Niere, Lunge entsorgt werden.

 

Unser modernes vegetatives Nervensystem

Schauen wir realistisch auf unsere heutige Zeit  - geprägt von permanenter Erreichbarkeit, einer riesigen Informationsflut, Fast Food, Leistungsgesellschaft uvm - dann sehen wir eine klare Dominanz des Sympathikus!


Für den Parasympathikus bleibt kaum mehr Raum. Wir essen nicht in Ruhe, wir verdauen nicht in Ruhe, wir schlafen oft auch nicht in Ruhe! Die Folge sind Verdauungsstörungen (Reizdarm, Leaky Gut, Pankreasschwäche etc), Übersäuerung des Gewebes (Muskel- und Gelenkschmerzen), Konzentrationsschwäche, chronische Müdigkeit und Erschöpfung (Hormonverschiebungen), Depression und vieles mehr.

 

Was kann man tun?

Das vegetative/autonome Nervensystem können wir leider nicht rein durch die Kraft unseres Willens beeinflussen. Nehmen wir z.B. eine Prüfungssituation. Wir empfinden Nervosität, Anspannung und eine Unruhe. Wir können uns noch so oft zur Vernunft rufen, diese Reaktionen unseres Sympathikus können wir nicht mit unserem Willen allein abschalten. Letztendlich sind sie ja auch nützlich und dienen unserem "Überleben". Wir sind voll konzentriert, fokussiert und hellwach.

Schießt der Sympathikus jedoch in solchen Situation (Panikattacke, Brett vorm Kopf, Magenschmerzen, Durchfall, Zittern, uvm) über, dann benötigen wir geeignete Werkzeuge, um den Gegenspieler, den Parasympathikus, zu aktivieren und dadurch die Symptome zu lindern.

Das gleiche gilt für den chronischen Stress, dem wir angesichts der Anforderungen unserer heutigen Zeit unterliegen. Auch hier braucht es geeignete Werkzeuge, um eine Balance in unserem Nervensystem zu schaffen und somit gesundheitliche Schäden zu vermeiden oder zu lindern.

 

Welche Werkzeuge finden Sie bei mir?

Ich kann Ihnen geeignete Werkzeuge zeigen, aber hier ist Ihre Bereitschaft gefragt, sie auch anzuwenden. Diese Werkzeuge leben mit der Regelmäßigkeit. Neben den hier gezeigten, empfehle ich Ihnen z.B. progressive Muskelentspannung, Yoga, QiGong, Meditation. Finden Sie Ihren persönlichen Weg und setzen Sie ihn konsequent um. Ich unterstütze Sie gerne dabei, dran zu bleiben und Ihre Bereitschaft aufrecht zu erhalten.

 

Resilienztraining

Warum empfinden manche Menschen schon die kleinste Belastung als kräftezehrend und erschöpfend, während andere mühelos alles bewerkstelligen, was das Leben ihnen abverlangt?
Das liegt an dem Wechselspiel zwischen Parasympathikus und Sympathikus. Durch die Messung der Herzraten-Variabilität (HRV), kann man erkennen, wie dieses Wechselspiel aufeinander abgestimmt ist. 
Die HRV ist ein Maß für die allgemeine Anpassungsfähigkeit eines Organismus an innere und äußere Reize. Sie beschreibt die Fähigkeit des Herzens, den zeitlichen Abstand von einem Herzschlag zum nächsten laufend belastungsabhängig zu verändern und sich so flexibel den ständig wechselnden Herausforderungen anzupassen. Manche Menschen schaffen diesen Wechsel völlig mühelos und regenerieren in Sekunden, andere tun sich damit schwer. Hier mit gezielten Techniken das Wechselspiel zu trainieren und zu automatisieren, ist Aufgabe des Resilienztrainings.

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